Ev.-Luth. Haus des Kindes „Polarstern“

Chronik

Grundlagen

Bedarfssituation

Rahmenbedingungen

Pädagogische Ziele

Kinderkrippe

Elternarbeit

Kommunikation

Schlusswort

 

Signet Polarstern

 

Ev.-Luth. Haus des Kindes "Polarstern"  •   Ringstr. 2  •   91746 Weidenbach  ¦¦  Tel.: 09826 / 347  ¦¦  E-Mail: k i g a . w e i d e n b a c h@elkb.de

Kinderkrippe speziell (1 Jahr - 3 Jahre)


Inhaltsübersicht

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Eingewöhnungskonzept

In unserer Krippe werden die Kinder unter drei Jahren nach dem „Berliner Modell“ eingewöhnt. Dieses Eingewöhnungskonzept wurde vom Institut für angewandte Sozialforschung / Frühe Kindheit e.V. („Infans“) entwickelt.
Normalerweise nehmen wir Kinder ab 1 Jahr in unsere Einrichtung auf. Falls aber notwendig, bieten wir eine Eingewöhnungszeit ab dem 10. Monat an.
Kinder im Krippenalter brauchen bei der Eingewöhnung in die Kindertagesstätte Ihre Eltern. Nur so kann eine Überforderung der Kinder verhindert werden. Die Eingewöhnungsphase kann ein bis vier Wochen dauern. Die konkrete Dauer und Gestaltung muss aufgrund des gezeigten Bindungsverhaltens des Kindes mit den Eltern abgesprochen werden. Wichtig ist, dass alle Beteiligten im Vorfeld ausreichend Zeit für die Eingewöhnung einplanen. Denn das Kind braucht Zeit für die Eingewöhnung und die Begleitung seiner vertrauten Person. Als gelungen wird die Eingewöhnung bezeichnet, wenn das Kind den pädagogischen Fachkräften vertraut und in ihnen eine sichere Basis gefunden hat.

Das Erstgespräch

Damit der Übergang gelingt, müssen die Eltern eine Beziehung zu den Erzieherinnen, denen Sie ihr Kind anvertrauen werden, aufbauen. Auch Sie brauchen – ebenso wie die Kinder - eine Eingewöhnungszeit.Deshalb findet ein gegenseitiger Austausch von Informationen zum Kind und über die Einrichtung in einem Erstgespräch statt. Es werden erste Absprachen zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften getroffen. Hierfür wurde von unserer Einrichtung ein Aufnahmebogen entwickelt der als Gesprächsleitfaden dient. So können auch gleich alle wichtigen Fragen gestellt und Antworten gegeben sowie Informationen ausgetauscht werden.

Die dreitägige Grundphase

Während der ersten drei Tage sollten die Eltern oder eine andere konstante Bezugsperson das Kind täglich (für ca. 1,5 - 2 Stunden) in die Krippengruppe begleiten.
In dieser Phase soll kein Trennungsversuch stattfinden, da das Kind die ungeteilte Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, Blickkontakt mit den Eltern halten zu können, braucht.
Das Kind braucht Zeit, um sich zu orientieren und um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Während der Eingewöhnung wird das Kind aufmerksam begleitet, doch die Eltern greifen jedoch nicht aktiv ins Gruppengeschehen ein, z.B. nicht mit den anderen Kindern spielen.
Die Erzieherin hat während der Grundphase die Rolle der Beobachterin und nimmt behutsam Kontakt auf, ohne das Kind zu bedrängen. Deshalb müssen die Eltern die pflegerischen Bedürfnisse, wie Wickeln und Füttern, des Kindes selbst übernehmen.

Stabilisierungsphase / Der vierte Tag

Am vierten Tag fällt eine vorläufige Entscheidung über eine kürzere oder längere von den Eltern begleitende Eingewöhnungszeit. Nach der Ankunft des Kindes warten die Eltern ab, bis sich das Kind von den Eltern ab und der neuen Spielsituation zugewandt hat. Dann wird sich kurz vom Kind verabschiedet und die Eltern verlassen den Raum, auch wenn das Kind protestiert. Die Eltern bleiben jedoch in der Einrichtung. Der erste Trennungsversuch kann 10 bis maximal 30 Minuten dauern.
Lässt sich das Kind von der Erzieherin nicht beruhigen, holt man die Bezugsperson wieder in den Gruppenraum und startet am nächsten Tag einen neuen Versuch.
Ab dem vierten Tag übernimmt die Erzieherin mehr und mehr die pflegerischen Bedürfnisse des Kindes. Die Eltern stehen dabei im Blickkontakt mit dem Kind um dem Kind Sicherheit zu geben und es ggf. trösten zu können. Ansonsten verhalten die Eltern sich passiv.
Jetzt kann eine tägliche Erweiterung der Trennungsphasen unter Berücksichtigung der Reaktionen und Bedürfnisse des Kindes erfolgen.
Wenn das Kind in unserer Einrichtung bald schlafen soll, möchten wir das Kind sanft zum schlafen legen hinführen.
Wenn das Kind sowohl am vierten als auch am fünften Tag auf die Trennung von ihrer Bezugsperson  mit keinem oder wenig Stress reagierte und sich schnell von der Erzieherin beruhigen ließ, kann versuchsweise am fünften Tag das Kind in Absprache mit den Eltern von der begleitenden Bezugsperson oder der Erzieherin in der Einrichtung schlafen gelegt werden. Wird das Kind von der Erzieherin schlafen gelegt, kennt diese vom Erstgespräch das ganz spezielle „Schlafensritual“ des Kindes. Diese Kenntnisse bilden eine wichtige Basis. Die Eltern bleiben in bzw. in der Nähe der Einrichtung.
Wird das Kind von den Eltern in der Einrichtung schlafen gelegt, nimmt die Erzieherin an dieser Aktivität begleitend teil. Die Eltern bleiben in der Einrichtung während das Kind schläft. Ab dem sechsten bzw. siebten Tag kann das Schlafen legen von der Erzieherin übernommen werden. Die  begleiten ohne aktiv zu werden die Situation.

Schlussphase

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ akzeptiert, das heißt zum Beispiel, dass es sich trösten lässt, ins Spiel findet oder schläft.
Die Eltern sollten jedoch jederzeit erreichbar sein um ggf. in die Einrichtung gerufen werden zu können. Es kann durchaus vorkommen dass das Kind in besonderen Fällen, z.B. wenn es in schlechter Verfassung ist, sich weh tut oder erschrickt, auf die Anwesenheit der Eltern besteht, da das Kind die intensivste Beziehung zu seinen Eltern hat.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern der Krippenkinder ist die Grundlage für eine gelingende pädagogische Arbeit. Eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern schafft uns die Möglichkeit auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.
Deshalb pflegen wir in regelmäßigen Gesprächen den Kontakt zu den Eltern. Bevor das Kind zu uns in die Einrichtung kommt nehmen wir uns Zeit um ein intensives Aufnahmegespräch zu führen, um unser pädagogisches Konzept zu erläutern und unsere Räumlichkeiten zu zeigen. Hier können die Eltern Fragen stellen und Wünsche äußern. Mit einer respektvollen und sensiblen Eingewöhnung (siehe oben) werden wir dem Kind und den Eltern einen sanften Einstieg in die Krippenzeit geben.
Nach der gelungenen Eingewöhnung nehmen wir uns Zeit, um mit den Eltern über die Eingewöhnung – Gefühle, Wünsche, Fragen, Vorstellungen, was lief gut, was lief nicht gut – zu sprechen.
Bei von uns geplanten Aktivitäten schätzen wir die Unterstützung der Eltern sehr, z.B. als Begleitperson bei Ausflügen, beim Backen oder beim Laternen basteln.

Beziehungsvolle Pflege - die Rolle der Erzieherin

Die Erzieherin ist nach den Eltern mit eine der wichtigsten Bezugspersonen für das Kind.
Die Erzieherin hat die Aufgabe, den individuellen Entwicklungsprozess des Kindes zu begleiten, zu unterstützen und für die Entwicklung und Förderung des Kindes die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Einen großen Raum nimmt dabei die beziehungsvolle Pflege ein, bei der die Zeit der Körperpflege und die Zeit des Essens als besondere Zeit der Zuwendung und der ungeteilten Aufmerksamkeit genutzt wird.
Die Pflegetätigkeiten wie Wickeln, Waschen, An- und Ausziehen und das Füttern bzw . die Essenssituation sollen nicht einfach nur verrichtet werden, sondern als ein wertvolles Feld der Kommunikation und der Beziehung zwischen Kind und Erzieherin erlebt werden.
Für die Körperpflege und die Sauberkeitserziehung steht ein separater Wickelraum, der genügend Platz und Ruhe hierfür bietet, zur Verfügung.
Eine Treppe zum Wickeltisch ermöglicht dem Kind, selbständig auf diesen hinauf zu klettern.
Jedes Kind verfügt über eine eigene Schublade für seine Wickelutensilien, welche auch mit dem Garderobensymbol des Kindes gekennzeichnet ist. So hat das Kind die Möglichkeit, seine Wickelsachenselbständig zu erkennen und zu entnehmen.
 In der Phase des Trockenwerdens unterstützen die Erzieherinnen jedes Kind individuell nach dem Entwicklungsstand beim Wunsch, die Toilette bzw. das Töpfchen zu benutzen. Beides ist im Wickelraum vorhanden.
Während des Wickelns aber auch während der Essenssituation, bieten sich viele Kommunikationsanlässe, die von der Erzieherin genutzt werden, um in einen intensiven Austausch mit dem Kind zu treten.
Die Arbeit mit Krippenkindern ist im Wesentlichen körperbezogener, emotionaler, bindender und zeitintensiver als mit Kindergartenkindern. Durch die primären Bedürfnisse wie Bewegung, Wickeln, Sauberkeitsentwicklung, Essen und Füttern, den Umgang mit müden oder schlafenden Kindern entsteht eine enge Bindung zwischen Kind und Erzieherin, die zur positiven Entwicklung des Kindes beitragen.

Tagesablauf

bis 8.30 Uhr Bringzeit mit anschließender Freispielzeit
8.00 Uhr - 12.00 Uhr Kernzeit, die unterteilt ist in:
8.30 Uhr - 8.40 Uhr Morgenkreis
Der Morgenkreis ist ein festes Ritual, das das Zusammenhörigkeitsgefühl der Kinder stärkt und ihnen Orientierung und Sicherheit für den Alltag bietet.
Im täglichen Umgang miteinander ist uns auch die christliche Erziehung wichtig, die vom gegenseitigen Respekt und Wertschätzung geprägt ist.
Hier werden auch biblische Geschichten erzählt, Feiern von kirchlichen Festen z.B. Erntedank.
8.40 Uhr - 9.30 Uhr gemeinsames Händewaschen mit
gemeinsamen Essen

Das Ernährungsverhalten wird von Geburt an geprägt. Das Elternhaus ist natürlich der erste und entscheidende Ort, an dem Kinder den Umgang mit Essen und Trinken lernen. Essen und Trinken gehören zur täglichen Lebenswelt jedes Kindes, hierbei kann die Krippe unterstützend wirken. Ein bewusster Umgang mit essen und Trinken, sowie die Zubereitung von Lebensmittel fördern die Entwicklung von Kindern auf vielen verschiedenen Ebenen, z.B. Erleben von Esskultur und Mahlzeitenstruktur.
Gemeinsames Essen erfordert Rücksichtnahme. Es muss geteilt und gewartet werden, das trainiert die soziale Kompetenz. Außerdem werden Kommunikation und Wir-Gefühl gefördert.
Regelmäßige Mahlzeiten geben Sicherheit und helfen den Kindern, ein Gefühl für Hunger und Sättigung zu bekommen.
9.30 Uhr - 10.50 Uhr Freispielzeit mit verschiedenen Angeboten
Die Freispielzeit ist die längste und wichtigste Zeit des Vormittags. Hier hat das Kind Zeit soziale Kontakte/ Erfahrungen zu sammeln. Im Freispiel stehen den Kindern frei zugänglich unterschiedliche Materialien und Spielzeug zur Verfügung. Hier haben die Kinder den Freiraum selbst zu entscheiden mit wem, wann, wie lange und mit wem sie spielen bzw. sich beschäftigen möchten.
Es hat Raum für selbstständiges Erkunden, so dass es diese Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten erwerben und entwickeln kann.
11.50 Uhr - 11.00 Uhr Aufräumzeit
11.00 Uhr - 11.20 Uhr Stuhlkreis bzw. Sitzkreis
Auch der Sitzkreis ist ein festes Ritual. Hier werden z.B. Fingerspiele, Massagegeschichten, Bewegungsgeschichten und Geschichtensäckchen durchgeführt.
11.20 Uhr - 12.00 Uhr gemeinsames Händewaschen mit gemeinsamen Essen.
Hier haben Sie die Möglichkeit Ihrem Kind ein warmes Essen von Zuhause mitzugeben, das in der Mikrowelle aufgewärmt wird oder Sie können ein warmes Essen bestellen.
12.00 Uhr „Zu Bett gehen“ der Schlafkinder
ab 12.30 Uhr Abholzeit
12.30 Uhr - Buchungsende Freispielzeit bis die Kinder abgeholt werden

Unser Tagesablauf ist so gestaltet das er einen Wechsel zwischen Aktivitäten und Erholung, sowie zwischen Ruhe und Bewegung herstellt.

Das pädagogische Konzept ist ausgerichtet auf eine ganzheitliche und situationsorientierte Bildung, Erziehung und Betreuung.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, jeder Entwicklungsschritt ist ein Neuerwerb von Fähigkeiten und der Aktionsradius wird größer, der geistige Horizont weiter.

Schlafen und Ruhen

Kinder unter drei Jahren brauchen im Tagesablauf Ruhe und Entspannungsphasen, sowie die Möglichkeit zu ungestörten Schlaf. Je nach Alter und Persönlichkeit des Kindes ist das Schlafbedürfnis unterschiedlich. Feste Schlafenszeiten geben dem Tag eine Struktur und bieten den Kindern Orientierung. Bei uns werden die Kinder dazu hingeführt nach dem Essen zu schlafen. In der Regel gewöhnen sich die Kinder schnell an den vorgegebenen immer wiederkehrenden Rhythmus. Es ist uns auch wichtig dass alle Kinder – neben den festen Zeiten- dann schlafen und ruhen können, wenn sie das Bedürfnis danach haben.
Die Eltern sollen die Schlafsachen, z.B. Schlafsack, Schnuller; Kuscheltier usw. mitbringen damit das Kind sich vertraut fühlt und entspannt schlafen kann.
Den kleinen Kindern steht ein Reisebett zur Verfügung und für die größeren Kinder haben wir niedrige Betten, die das selbständige Aufstehen ermöglichen. In den letzten 2 Monaten vor dem Kindergartenübertritt sollten die Kinder keinen Mittagsschlaf mehr machen, da im Kiindergarten keine Möglichkeit zum Schlafen besteht.
Unser Schlaf- bzw. Ruheraum wird auch genutzt um mit den größeren Kindern eine gezielte Beschäftigung wie Bilderbuchbetrachtung oder Streichelgeschichten durchzuführen.

Sauberkeitserziehung / Körperhygine

Da unsere Krippe von Kindern im Alter zwischen 1 Jahr bis 3 Jahren besucht wird, nimmt die Sauberkeitserziehung einen hohen Stellenwert ein.
Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbstständigen Benützen der Toilette, sondern auch die Körperpflege.

Die Kinder werden nach Bedarf gewickelt, jedoch immer vor dem Schlafen. Die Windeln, Feuchttücher und Cremes werden von den Eltern mitgebracht. Die Kinder werden von uns wenn nötig gewaschen, bzw. leiten wir dazu an, es selbstständig zu tun (z.B. Hände waschen nach der Toilettenbenutzung, vor dem Essen, nach Bastelarbeiten, etc.)

Den Zeitpunkt für den Beginn der Entwöhnung von der Windel in der Krippe bestimmen die Eltern, in Absprache mit dem Krippenpersonal. Die Vorstellungen der Eltern sind dabei maßgebend und wir versuchen, die Eltern in ihren Bemühungen zu unterstützen. Das Fachpersonal berät die Eltern dabei gern.

Portfolio

Kinder zu beobachten heißt, Kinder zu beachten.
Ziel sollte dabei sein, über die Beobachtungen und deren schriftliche Fixierung ein besseres Verständnis von einem Kind zu entwickeln, wahrzunehmen, was es bewegt und ihm die Unterstützung geben zu können, die es braucht.
Deshalb wenden wir in unserer Einrichtung, für die Kleinsten das Portfolio an.

Was ist ein Portfolio?
Das Portfolio ist eine Sammelmappe in der die Entwicklungsschritte des einzelnen Kindes dokumentiert werden. Neben den Blättern, die das „Ich“ des Kindes vorstellen, dürfen die eigentlichen Kernblätter des Portfolios nicht fehlen: Dokumentation  von gerade bewältigten Entwicklungsschritten, z.B. wann, wie und auf welche Weise die ersten Laufschritte waren.
Das Prinzip des Portfolios, das offen ist für die Beiträge der Eltern und der Erzieherin, beruht darauf, dass keine Sicht auf den Entwicklungsprozess des Kindes die Alleingültige ist, sondern gerade das Zusammentreffen und Ausdiskutieren verschiedener Blickwinkel optimal geeignet ist, um das Kind zu fördern.
Den wichtigsten Grundsatz zum Schluss:
Portfolio beschreibt das Positiv. Weil die Portfoliomethode darauf abzielt, Eltern, Kinder und die Erzieherin für die Teilnahme am Erziehungsprozess zu aktivieren.

Wir haben uns in der Krippe entschlossen, auch ein zusätzliches kleines Portfolio für die Kinder zu gestalten.
Denn Krippenkinder sind lernintensiver.
Sie sind unter anderem intensiv beschäftigt, ein Zeitgefühl zu entwickeln und Wiederkehrendes von Einmaligem zu unterscheiden.
Die Kinder arbeiten daran, nach und nach sämtliche Geschehnisse in der Krippe zu begreifen. Für Vorgänge und Erlebnisse, die die Kinder selbst betreffen, haben Kleinkinder eine starke Wahrnehmung. Deshalb sollen die kleinen Portfolios den Kindern helfen, das eigene Umfeld zu verstehen.
Was ist alles in dem kleinen Portfolio abgebildet?
Das Leben der Kinder selbst. So können die aufregenden Erlebnisse und der Krippenalltag immer und immer wieder betrachtet und mit dem Gruppenpersonal bestaunt und besprochen werden.

Neben dem Portfolio gibt es einen Beobachtungsbogen nach Kiphard der in der gesamten Einrichtung geführt wird.

Übergang in den Kindergarten

Gerade in den letzten Monaten der Krippenbetreuung geben wir den „Großen“ vermehrt die Möglichkeit, Kontakt mit den Kindergartenkindern aufzunehmen.
Gegenseitige Besuche sind möglich und erwünscht.
Damit wird der Übergang von der Krippe in die Gruppe der Kindergartenkinder fließend und entsprechend erleichtert.
Der Zeitpunkt, in dem ein Kind in den Kindergarten wechseln kann, wird um den 3. Geburtstag sein.
Beim Wechsel in die Regelgruppe werden folgende Punkte beachtet: die Entwicklung des Kindes, der Zeitpunkt des 3. Geburtstages sowie das Platzkontingent in die zu wechselnde Regelgruppe


Folgende Voraussetzungen sind jedoch notwendig:

Kosten


Durchschnittliche
tägliche
Nutzungszeit

E l t e r n b e i t r a g

 

1.Kind

Geschwister-
kind
°)
Bei drei kindergeld-
berechtigten Kindern
*)
1.Kind 2.Kind 3.Kind
4 - 5 Std. 100,- € 80,- € 80,- € 78,- € 65,- €
5 - 6 Std. 105,- € 85,- € 85,- € 83,- € 70,- €
6 - 7 Std. 110,- € 90,- € 90,- € 88,- € 75,- €
7 - 8 Std. 115,- € 95,- € 95,- € 93,- € 80,- €
8 - 9 Std. 120,- € 100,- € 100,- € 98,- € 85,- €
9 - 10 Std. 125,- € 105,- € 105,- € 103,- € 90,- €

*) Bei Kindern über 18 Jahren, für die Sie noch Kindergeld beziehen, bitten wir um einen schriftlichen Nachweis.

°) wenn es gleichzeitig mit dem 1. Kind die Krippe besucht bzw. wenn alle drei Kinder die Krippe besuchen.

 

Der entsprechende Beitrag wird durch ein Lastschriftverfahren eingezogen.
Bei Eltern, die einen Antrag auf Kostenübernahme durch das Jugendamt, den Sozialhilfe- oder einen anderen Kostenträger gestellt haben, müssen bis zum Vorliegen eines positiven Bescheids des Kostenträgers den Beitrag entrichten.
Der Monat August ist nicht beitragsfrei.
Eine einmalige Aufnahmegebühr von € 10 ist im ersten Krippenmonat zu entrichten.
Ebenso haben die Personensorgeberechtigten Spielgeld für Bastelmaterial, Spielsachen usw. von monatlich 5,- € zu entrichten. Dieser Beitrag wird mit dem Elternbeitrag monatlich eingezogen.